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Ein Jubiläum mit Geschichte:40 Jahre Altenzentrum St. Marien

Aus den Wurzeln des St.-Joseph-Hospitals entstand 1986 ein Ort fürs Leben im Alter. Bis heute stehen individuelle Begleitung, Gemeinschaft und Fürsorge im Mittelpunkt. Feiern Sie mit uns das Jubiläum am 4. Juni 2026.
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Datum:
31. Mai 2026

Im Jahr 2026 blickt das Altenzentrum St. Marien auf 40 Jahre gelebte Fürsorge, Gemeinschaft und Begleitung älterer Menschen zurück. Gleichzeitig reicht die Geschichte unseres Hauses weit über die Gründung des Altenzentrums hinaus und ist eng mit der Entwicklung der Kranken- und Altenpflege in Köln-Kalk verbunden.

Den Ursprung bildet eine Stiftung aus dem Jahr 1871. Die Franziskanerinnen, die bereits seit 1864 in der häuslichen Krankenpflege tätig waren, richteten in einem Wohnhaus an der damaligen Paradiesstraße erste Krankenzimmer für die stationäre Betreuung von Kranken ein. Durch die großzügige Stiftung eines Grundstücks durch den Kalker Landwirt Engels konnte 1883 das St.-Joseph-Hospital errichtet werden, das über viele Jahrzehnte die medizinische Versorgung der Menschen in Kalk prägte.

Nach der Schließung des Krankenhauses im Jahr 1979 eröffnete sich eine neue Perspektive: Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Krankenhausgeländes erwarb die Kirchengemeinde St. Marien ein Grundstück an der Vereinsstraße und schuf die Grundlage für das heutige Altenzentrum. Am 20. Mai 1984 wurde der Grundstein gelegt, und am 1. Mai 1986 nahm das Altenzentrum St. Marien seinen Betrieb auf.

Von Beginn an standen die Menschen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit engagierten Mitarbeitenden entwickelten die damaligen Verantwortlichen ein Pflege- und Betreuungskonzept, das bis heute Bestand hat: individuelle Begleitung, Wertschätzung und ein lebendiges Miteinander. Besonders erfreulich ist, dass noch immer Mitarbeitende aus der Gründungszeit im Haus tätig sind und die Geschichte des Altenzentrums aktiv mittragen.

In den vergangenen vier Jahrzehnten hat sich vieles verändert. Gesetzliche Anforderungen und neue Wohn- und Pflegekonzepte machten umfassende Modernisierungen notwendig. Das Haus wurde behutsam umgebaut, um mehr Einzelzimmer mit eigenem Bad zu schaffen und den heutigen Ansprüchen an ein modernes, wohnliches Umfeld gerecht zu werden. Gleichzeitig blieb das Wesentliche unverändert: die persönliche Zuwendung zu den Bewohnerinnen und Bewohnern.

Heute bietet das Altenzentrum St. Marien vielfältige geistige, kulturelle, soziale und körperliche Angebote, die Lebensfreude, Mobilität und Gemeinschaft fördern. Die enge Verbundenheit mit der Pfarrgemeinde sowie zahlreiche Feste und Veranstaltungen bereichern das Leben im Haus und schaffen Begegnungen zwischen Generationen.

Das 40-jährige Jubiläum ist Anlass, dankbar auf die Vergangenheit zurückzublicken, die Gegenwart zu würdigen und gemeinsam in die Zukunft zu schauen. Wir danken allen Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitenden, Angehörigen, Ehrenamtlichen und Wegbegleitern, die das Altenzentrum St. Marien in den vergangenen Jahrzehnten geprägt haben.

Am Fronleichnamstag, dem 4. Juni 2026, feiern wir unser Jubiläum im Rahmen der Fronleichnamsprozession. Dazu laden wir alle Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitenden, Gemeindemitglieder sowie Interessierte herzlich ein. Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Tag gemeinsam zu begehen.